Montag, Dezember 21, 2009

umschwiegen

auf einer bank
in meinem dunklen garten
sitzt schweigen
nunmehr monde schon

begrüßt verirrte
empfängt bekannte
sieht freudig auf
lang fern gebliebne

wo wortwucht
stürmisch zeilenflut
hervorgebracht

wo sehnsucht
einen see aus
tränensilben schuf

wo liebesseufzen
sich um
bäume der erkenntnis rankt

dort sitzt es nur
und wartet sanft
um sprachlos mir
ein lächeln
zu entlocken

1 Comments:

Blogger Rachel said...

...ein sehr guter anfang, wirklich gern gelesen wieder...
deine worte malen bilder, schaffen eindrücke...

lg, Rachel

1:19 nachm.  

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